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ZVO auf O&S-Pressekonferenz: Energie- und Ressourceneffizienz
Neben vielen technologischen Vorzügen der Galvanotechnik ist sie gleichzeitig untrennbar mit der Ökologie verbunden. Galvanische Oberflächenveredelungen erhöhen die Gebrauchsdauer von Gegenständen, Geräten und Anlagen beträchtlich.
Neben vielen technologischen Vorzügen der Galvanotechnik ist sie gleichzeitig untrennbar mit der Ökologie verbunden. Galvanische Oberflächenveredelungen erhöhen die Gebrauchsdauer von Gegenständen, Geräten und Anlagen beträchtlich. Dies vermindert in großem Umfang den Anfall von Schrott und den Bedarf an Rohstoffen und Energie zur Herstellung von Ersatzprodukten. Es unterstreicht die Bedeutung und Verpflichtung, die der Galvanotechnik für den schonenden Umgang mit Rohstoffen zukommt.
Galvanotechnik schont aber die Rohstoffquellen nicht nur durch Langlebigkeit der galvanisierten Gegenstände, sondern auch durch sparsame Verwendung wertvoller Schichtmetalle. So werden mit lediglich 1 kg Zink z. B. 1 t Schrauben, mit 0,1 g Gold an die 5.000 elektronische Kontakte gegen Korrosion geschützt. Die Wertigkeit der mittlerweile zu einer High-Tech-Branche entwickelten Galvanotechnik kann auf eindrucksvolle Zahlen und Ergebnisse verweisen. In der Bundesrepublik Deutschland werden jährlich Schäden durch Korrosion und Verschleiß im Wert von rund 150 Milliarden EUR verhindert.
Die Galvanotechnik stellt sich verstärkt dieser Herausforderung. So werden im Rahmen des vom ZVO koordinierten europäischen Projektes REMake Möglichkeiten zur verbesserten Nutzung der Potentiale aus Energie- und Materialeffizienz Erwägungen erarbeitet. Im Schnitt können dabei immerhin 2,5% des Jahresumsatzes einer Firma eingespart werden.
Der ZVO hat die Notwendigkeit von Aktivitäten in der Materialeffizienz frühzeitig erkannt und unterstützt seine Mitglieder in der Umsetzung. Hierfür würde eigens das Ressort Ressourceneffizienz eingerichtet.
<media 5015>Wortlaut von Walter Zeschky anläßlich der O&S-Pressekonferenz in Stuttgart</media>
