Galvanotechnik - was ist das eigentlich?

Galvanotechnik - was ist das eigentlich?

Ausbildung in der Galvanotechnik
BIV Berufsbildung Ausblidung

Beim Galvanisieren wird das Werkstück in eine wässerige Metallsalzlösung (Elektrolyt) getaucht und an den negativen Pol einer Gleichstromquelle angeschlossen.

Es ist jetzt kathodisch geschaltet (Kathode). Das Metall, das abgeschieden werden soll, kommt ebenfalls in den Elektrolyten und wird mit dem positiven Pol der Gleichstromquelle verbunden (Anode).

 

 

Azubi in der Galvanotechnik

Der Elektrolyt enthält vor allem ein in Ionen aufgespaltenes Salz des Metalles, welches auf dem Werkstück abgeschieden werden soll. Wird jetzt an die Anode eine Gleichspannung angelegt, geht das Anodenmetall als Metallion in Lösung. Diese Metallionen werden von dem Werkstück (Kathode) angezogen und scheiden sich dort als Metall-Überzug ab.

 

Nach diesem Prinzip lassen sich fast alle Metalle für unzählige Anwendungsgebiete aufbringen. Das jeweilige Grundmaterial (Stahl, Aluminium, Kunststoff usw.) sorgt für Form und Festigkeit des Werkstücks, der galvanische Überzug liefert die gewünschten Oberflächen-Eigenschaften: z. B. Verschleißschutz, Korrosionssicherheit, Härte, chemische Beständigkeit oder Glanz mit bestechender Optik.

 

 

 


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