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08.09.2017 Kategorie: ZVO U-Ticker

FDP-Politiker besuchen Chrom-Müller

Bei einem Besuch des Oberndorfer Metallveredlers verschafften sich die FDP-Politiker einen persönlichen Eindruck von den Abläufen, aber auch von den Sorgen eines Oberflächenbeschichters.


Rainer Stark (r.) führte die FDP-Politiker durchs Unternehmen. (Bild: Chrom-Müller)

FDP-Landtagsabgeordneter Gerhard Aden und Bundestagskandidat Marcel Aulila verschafften sich bei einem Besuch des Oberndorfer Metallveredlers Chrom-Müller Anfang September einen persönlichen Eindruck von den Abläufen, aber auch von den Sorgen eines Oberflächenbeschichters.

Die beiden FDP-Politiker zeigten sich beeindruckt von der Diversität des Unternehmens, das führend in der Prozesstechnologie ist. Dank modernster Verfahren und Technologien in der Fertigung hat sich der mittelständische Lohnbeschichter eine wirtschaftlich herausragende Position erarbeitet. Inhaber Rainer Stark und seine Frau Birgit Müller-Stark brachten aber auch die Probleme auf den Tisch: Neben dem Fachkräftemangel kämpft die Branche besonders mit den Folgen der EEG-Umlage. Stark präferiert deshalb das Drei-Säulen-Modell, wonach die Umlage durch Verbraucher, Fonds und Steuermittel finanziert werden sollte. Auch die FDP hat die Problematik erkannt. Man wolle das EEG aussetzen, aber Altansprüche erhalten, dadurch sinke die EEG-Umlage. Stattdessen solle unter anderem der CO2-Zertifikathandel reformiert werden. Aulila brachte auch die Abschaffung der Stromsteuer in die Diskussion ein.

Als weiteres Branchenproblem sprach Stark REACH an. Die Chrom-Müller Metallveredelung nehme den Umweltschutz immer ernst und gehe verantwortungsvoll mit den Chemikalien im Betrieb um. Eine Verschärfung der Regeln zur Nutzung von Chrom(VI) hält er daher für überzogen. Aden und Aulila nahmen die Kritikpunkte auf und kündigten an, auf das Thema in Stuttgart und Berlin aufmerksam zu machen.


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