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05.12.2017 Kategorie: ZVO U-Ticker

TU Chemnitz startet Diplomstudiengang Maschinenbau

Die Fakultät für Maschinenbau der Technischen Universität Chemnitz wird zum Wintersemester 2018/2019 den Diplomstudiengang Maschinenbau einführen. Dieser modular aufgebaute Studiengang wird zusätzlich zu den bestehenden Bachelor- und Master-Studiengängen Maschinenbau angeboten.


Künftig wird an der TU Chemnitz der modular aufgebaute Diplomstudiengang Maschinenbau zusätzlich zu den bestehenden Bachelor- und Master-Studiengängen Maschinenbau angeboten. (Bild: Jacob Müller)

TU Chemnitz bietet neben Bachchelor- und Master- künftig einen Diplomstudiengang Maschinenbau an. (Bild: Jacob Müller)

Der neue Studiengang ermöglicht ein durchgängiges Studium. Die Studierenden können ein Profil aus den folgenden fünf Studienrichtungen wählen:

  • Konstruktionstechnik/Produktentwicklung
  • Produktionstechnik/Produktionsprozesse
  • Werkstoffwissenschaft/Werkstofftechnik
  • Angewandte Mechanik/Thermodynamik
  • Leichtbau-, Textil- und Kunststofftechnik

Unter anderem gibt es die Vertiefungsrichtung „Werkstoffwissenschaft und Werkstofftechnik“, in der auch Lehrveranstaltungen zur Oberflächentechnik, explizit zum Galvanischen und zum Thermischen Beschichten, sowie zur Charakterisierung der Schichten hinsichtlich Mikrostruktur, tribologischem und korrosivem Verhalten und zur mechanischen Prüfung enthalten sind. Das fünfjährige Studium beinhaltet ein 20-wöchiges Fachpraktikum in der Industrie.

Das Rektorat der TU Chemnitz hatte bereits im Juni 2017 auf Grundlage einer erbetenen Willensbildung in den Fakultäten den Weg für die Einführung von modularisierten Diplomstudiengängen freigemacht. Der Rektor nannte damals diverse Gründe für diesen Schritt: „Erstens ist der Wunsch nach Diplomstudiengängen sowohl innerhalb als auch außerhalb unserer Universität immer wieder deutlich geäußert und dadurch eine starke Nachfrage nach Diplomstudiengängen zum Ausdruck gebracht worden. Zweitens ist das Diplom nach wie vor eine Marke, die national wie international einen hervorragenden Ruf genießt. Drittens erhöht die Einrichtung von Diplomstudiengängen die Wettbewerbsfähigkeit der TU Chemnitz.“ So habe man dadurch keinen Nachteil mehr gegenüber Hochschulen mit Diplomstudiengängen und einen Vorteil gegenüber Hochschulen ohne Diplomstudiengänge. Entscheidend sei dabei, dass die Diplomstudiengänge nicht als Ersatz, sondern als Ergänzung für Bachelor- bzw. Masterstudiengänge eingerichtet werden sollen.

Aus Sicht des Dekans der Fakultät für Maschinenbau, Prof. Dr. Thomas Lampke, ist die Nachfrage nach Diplomingenieuren auf dem Arbeitsmarkt groß: „Dieser Abschluss ist ein Markenzeichen deutscher Ingenieurausbildung und in der Industrie sehr gern gesehen.“ Studiendekan Prof. Dr. Maik Berger ergänzt: „Der neue Chemnitzer Studiengang ist für Interessenten geeignet, die schon am Anfang ihres Studiums ihr Berufsziel klar vor Augen haben und dieses so schnell und effektiv wie möglich erreichen wollen. Darüber hinaus können sich Studierende nach dem Grundstudium länger und vertiefter in Studien- und Ergänzungsrichtungen profilbildend entwickeln.“ Der Diplomstudiengang Maschinenbau eröffnet Studierenden darüber hinaus die Möglichkeit, in ein höheres Semester einzusteigen und bisherige Leistungen anerkennen zu lassen. „Damit steht er unseren eigenen Bachelor-Studierenden und auch Studierenden anderer Hochschulen und Fachhochschulen offen.“ Für ausländische Studierende, die bereits einen Bachelor-Abschluss haben, gelte dies ebenso. Berger geht zudem von einer Reduzierung der Studienzeiten im Vergleich zum Bachelor-Master-System aus.

Das Tätigkeitsfeld der Absolventen erstreckt sich von der Entwicklung, Konstruktion bis hin zur Produktion und Fertigung über die gesamte Breite des ingenieurtechnischen Aufgabenspektrums in Forschungseinrichtungen und Industrieunternehmen.


Diese Meldung ist eine Unternehmenspresseinformation. Der Zentralverband Oberflächentechnik e.V. ist nicht verantwortlich für Inhalt und Aussagen dieser Meldung und übernimmt für deren Richtigkeit keine Gewähr. Sollten Sie zu dieser Unternehmenspresseinformation Nachfragen haben, richten Sie diese bitte direkt an das publizierende Unternehmen.