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BIA eröffnet zweiten Standort in China

Der Solinger Automobilzulieferer BIA erweitert seine Produktionskapazitäten im asiatischen Markt: Im November 2019 hat das neue Werk im chinesischen Qinhuangdao die Serienproduktion aufgenommen.

In Qinhuangdao fertigt BIA vor allem größere Bauteile wie Leisten, vorwiegend für Automobilhersteller im Norden Chinas. (Bild: BIA)

In Qinhuangdao fertigt BIA vor allem größere Bauteile wie Leisten für Automobilhersteller.

Auf zunächst einer Galvanikanlage verchromt BIA in Qinhuangdao Bauteile vorwiegend für Automobilhersteller, die mit ihren Fertigungen ebenfalls im Norden Chinas angesiedelt sind. Dazu zählen unter anderem Volvo, Volkswagen, Mercedes und FAW. Damit folgt das Unternehmen seiner bisherigen Strategie, nahe an den Märkten der eigenen Kunden zu operieren. „So können wir unsere Kunden im jeweiligen Zielmarkt schnell und auf kurzem Weg mit der von uns gewohnten Qualität versorgen“, betont Danny Kelm, Geschäftsführer Produktion der BIA Gruppe.

Die zu verchromenden Kunststoffbauteile werden ebenfalls direkt vor Ort produziert. Die Rohteilfertigung ist hier mit sechs Spritzgussmaschinen gestartet. Verchromt werden kann in Qinhuangdao sowohl drei- als auch sechswertig.

Damit können bereits Bauteile gefertigt werden, die kompatibel sind zu den in Europa bald obligatorischen Chrom-III-Oberflächen. „Zwar wird die dreiwertige Verchromung in China, anders als in Europa, in Zukunft keine Pflicht sein. Allerdings steht zu erwarten, dass alle Automobilhersteller, die auch in Europa fertigen, mittelfristig Chrom-III-Oberflächen projektumfassend als Standard festlegen“, begründet Kelm die Strategie der BIA Gruppe, jede seit 2014 neu entstandene Galvanikanlage auch für dreiwertige Verchromung einzurichten.

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