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Ebbinghaus Styria Coating: Gestelle für komplexe Bauteil-Geometrien

Bei der Ebbinghaus Styria Coating GmbH in Graz, Österreich, einem Fertigungsstandort des Ebbinghaus Verbunds, wird der Konstruktion und Fertigung von Warenträgern für die KTL-Beschichtung besondere Beachtung geschenkt.

Spezielle Gestelle für ein gutes Beschichtungsergebnis (Bild: Lars Langemeier)

Spezielle Gestelle für ein gutes Ergebnis nach der Beschichtung

Bauteile, die im KTL-Verfahren beschichtet werden sollen, werden im Allgemeinen an speziellen Vorrichtungen – Warenträgern – aufgehängt oder aufgesteckt, bevor sie in die unterschiedlichen Bäder getaucht werden. Wichtig ist dabei, dass die Tauch-Flüssigkeit überall hingelangen muss und andererseits vollständig und rasch vom Bauteil wieder ablaufen kann. Neben konstruktiven Maßnahmen bei der Gestaltung der Werkstücke trägt auch die Konstruktion dieser Warenträger selbst zu einem guten Beschichtungsergebnis bei. In der Automobilindustrie und auch in anderen Branchen sind die Entwickler durch fortschrittliche Fertigungsverfahren bestrebt, Teile so zu konstruieren, dass zum Beispiel Gewicht oder Platz gespart werden kann.

Durch diesen Umstand werden die Geometrien der zu beschichtenden Teile aber zunehmend komplexer und können oft mit Warenträgern aus einfachen Hakenstangen nicht mehr fehlerfrei beschichtet werden. Die Positionierung der Bauteile erfordert daher auch sehr individuelle und teilweise sehr aufwändige Gehänge, um sie in der richtigen Position im Warenträger zu platzieren. Oberstes Kriterium ist hierbei das Auslaufverhalten des Substrats. Eine Verschleppung von Prozessmedien in den sogenannten schöpfenden Stellen muss auf alle Fälle vermieden werden, damit es nicht zu Qualitätsminderungen kommt. Ebenso müssen Stellen, an denen sich Luftblasen bilden können, vermieden werden und ein Herunterfallen oder Aufschwimmen der Teile im Prozess muss verhindert werden.

Ebbinghaus Styria Coating achtet auch besonders auf eine kostenoptimale Positionierung der Substrate im Warenträger. Der Trend bei den Warenträgern geht immer mehr hin zu Klemm- oder Steckvorrichtungen, um das Pendeln der Teile zu verhindern, die einerseits die exakte Beschichtungsposition der Teile gewährleisten und andererseits meistens eine höhere Bestückung im Warenträger ermöglichen. So reduzieren sich die Beschichtungskosten für die Kunden.

Der Gestellbau selbst findet in der hauseigenen Schlosserei statt. Dort wird anhand von Musterteilen ein Prototyp des Warenträgers entwickelt, und nach einem oder mehreren Beschichtungsversuchen werden die Musterteile geprüft, bevor der Warenträger dann für die Serienfertigung freigegeben wird. Die Serien-Warenträger werden nach Möglichkeit ebenfalls in der eigenen Schlosserei oder bei speziellen Gestellbaufirmen gefertigt. Diese Firmen werden bereits in die Prototypenphase mit einbezogen. 

Diese Meldung ist eine Unternehmenspresseinformation. Der Zentralverband Oberflächentechnik e.V. ist nicht verantwortlich für Inhalt und Aussagen dieser Meldung und übernimmt für deren Richtigkeit keine Gewähr. Sollten Sie zu dieser Unternehmenspresseinformation Nachfragen haben, richten Sie diese bitte direkt an das publizierende Unternehmen.