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SurTec auf der DeburringEXPO 2019

Die SurTec Deutschland GmbH präsentiert auf der DeburringEXPO, Leitmesse für Entgrattechnologien und Präzisionsoberflächen vom 8. bis 10. Oktober in Karlsruhe, in Halle 1, Stand 224, ein neues chemisches Verfahren für Werkstücke aus ferritischem Stahl.

Bohrung vor und nach dem chemischen Entgraten (Bild: SurTec)

Bohrung vor und nach dem chemischen Entgraten

Ob gefräst, gedreht oder gestanzt – in keinem der Fertigungsverfahren lässt es sich vermeiden, dass bei der Bearbeitung von metallischen Werkstücken ein Grat entsteht. Insbesondere bei kleinen Bauteilen mit komplexer Geometrie und schwer zugänglichen Stellen stoßen mechanische Verfahren zur Beseitigung dieser scharfkantigen Metallaufwerfungen an ihre Grenzen. Mit einem neuen chemischen Entgratungsverfahren präsentiert der Spezialist für Oberflächentechnik SurTec auf der DeburringEXPO 2019 eine effiziente Lösung für diese Anwendung. Speziell für kleine Dreh-, Stanz- und Frästeile aus ferritischem Stahl entwickelt, ermöglicht SurTec 451 die schonende Bearbeitung der Bauteile sowohl als Schüttgut in einer Trommel als auch als Gestellware. Sowohl die Konzentrate als auch die Aktivbäder von SurTec 451 enthalten keine Flusssäure, wodurch das Risiko von Arbeitsunfällen und Umweltschäden reduziert wird.

„Durch das chemische Entgraten werden Beschädigungen am Bauteil verhindert, da keinerlei mechanische Beanspruchung der Komponenten stattfindet“, erklärt Andreas Schaab, Verfahrensingenieur bei SurTec. „Somit können auch weiche und biegeempfindliche Teile problemlos bearbeitet werden. Auch werden beim Chemischen Entgraten keine Oberflächenfehler kaschiert, die im weiteren Verfahren zu Bauteilausfällen führen können, wie es beispielsweise beim Gleitschleifen der Fall sein kann.“

Chemisches Entgraten eignet sich besonders für komplexe Kleinteile

Im chemischen Entgratungsprozess wird an den benetzten Stellen Werkstoff durch chemische Auflösung abgetragen. Dadurch werden die Oberflächen eingeebnet und geglättet. Im Gegensatz zum mechanischen Entgraten beginnt die Einebnung dabei im Mikrobereich, erst mit zunehmender Behandlungsdauer werden auch größere Strukturen verrundet und geglättet. Der Werkstoffabtrag ist hierbei an den Ecken und Kanten des Werkstücks um ein Mehrfaches verstärkt, so dass diese Bereiche bevorzugt abgebaut werden. Durch die Behandlung mit SurTec 451 können Grate bis zu einigen Zehntel Millimeter Größe zuverlässig beseitigt werden.  

Das chemische Entgratungsverfahren ist insbesondere geeignet für komplexe Kleinteile aus gehärtetem und ungehärtetem ferritischem Stahl, bei denen an schwer zugänglichen Stellen Grate abgetragen werden müssen. Dazu gehören Dreh-, Stanz- und Frästeile in der Textilmaschinenindustrie (zum Beispiel Nadeln), der Uhrenindustrie (zum Beispiel Zahnräder), der Automobilindustrie (zum Beispiel Einspritzdüsen) sowie Komponenten aus dem allgemeinen Maschinenbau (Ventilkörper, Kettenglieder, …)

Auf der DeburringEXPO stehen die Experten von SurTec in Halle 1, Stand 224, für alle Fragen zum Chemischen Entgraten gerne zur Verfügung. Insbesondere Aspekte des Gesamtprozesses wie die Vor- und Nachbehandlung der Bauteile und deren optimale Vorbereitung auf weiterführende Prozesse wie galvanisch und chemisch Nickel, Chrom, Phosphat oder auch Lackieren können hier angesprochen werden.

Diese Meldung ist eine Unternehmenspresseinformation. Der Zentralverband Oberflächentechnik e.V. ist nicht verantwortlich für Inhalt und Aussagen dieser Meldung und übernimmt für deren Richtigkeit keine Gewähr. Sollten Sie zu dieser Unternehmenspresseinformation Nachfragen haben, richten Sie diese bitte direkt an das publizierende Unternehmen.