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ZVO Unternehmensticker: Aktuelle Nachrichten aus den ZVO Mitgliedsunternehmen

Volker Kauder besuchte Chrom-Müller

Die Kommunalwahlkandidaten der CDU trafen sich Mitte Mai in Oberndorf am Neckar mit Volker Kauder. Beim Besuch der Chrom-Müller Metallveredlung GmbH kamen geballt die Herausforderungen, Probleme und Erwartungen des Mittelstands an die Bundespolitik auf den Tisch.

Bundestagsmitglied Volker Kauder (M.) stattete Chrom Müller einen Besuch ab. (Bild: Claudia Holzer-Rohrer)

Bundestagsmitglied Volker Kauder (M.) stattete Chrom-Müller einen Besuch ab.

Bei Kauders Besuch machte Rainer Stark, Geschäftsleiter der Firma Chrom-Müller, deutlich: „Wir brauchen dringend jemanden, der uns zuhört, der mit der Problematik mittelständischer Unternehmen vertraut ist, der mit uns nach praktikablen Lösungsansätzen sucht, diese bundespolitisch vertritt und so ein Umdenkungsprozess einleitet.“ Auf dem seit 72 Jahren inhabergeführten Unternehmen mit 100 Mitarbeitern, das kurz vor dem Abschluss umfangreicher Sanierungs- und Neubauarbeiten steht, lastet der „Richtliniendruck“. Dieser werde laut Geschäftsleitung über kurz oder lang zur Existenzfrage führen. Von Brüssel und Helsinki, dem Sitz der Europäischen Chemikalienagentur ECHA, werde man reglementiert und gezwungen, sich mit einer Übermacht an Themen auseinanderzusetzen, die mit dem eigentlichen Geschäft nichts zu tun hätten. Die Chrom(VI)-Diskussion sei „an Absurdität nicht zu überbieten“. Umwelt, Energie und Arbeitsschutz habe bei Chrom-Müller stets im Vordergrund gestanden, da dies auch die Themen der Kunden seien und die Arbeiter ein Recht auf ein stimmiges Umfeld hätten. Der relativ kleine Betrieb lasse durch den hohen Stromverbrauch auch in Sachen Energie mit Sorge in die Zukunft blicken.

Chrom(VI)-Diskussion „an Absurdität nicht zu überbieten“

So kam geballt und sicher auch beispielhaft für andere Firmen dieser Größe auf den Tisch, wo die Herausforderungen, die Probleme und somit auch die Erwartungen an die Bundespolitik liegen, um für Entspannung und Zukunftssicherung der mittelständischen Wirtschaft zu sorgen. Einig zeigte sich Kauder mit der Firmenleitung, dass REACH handhabbar gemacht werden muss. Als Ansprechpartner und somit in der Pflicht sieht er die nationalen Parlamente, die Einfluss nehmen müssten auf die Entscheidungen der EU. Den von Stark bemängelten Bürokratismus und die Zähigkeit politischer Prozesse und Konsensfindung brachten die Anwesenden auf den Punkt: Unsere Wohlstandsgesellschaft habe zu träge gemacht, etwas mutig und konsequent anzupacken. Wie sehr ihm die heimische Wirtschaft am Herzen liegt und wie stolz Kauder darauf ist, was in seinem Wahlkreis für den weltweiten Einsatz produziert wird, wurde deutlich in seiner Begeisterung beim Rundgang durch die Hallen von Chrom-Müller. Dort konnten verschiedene veredelte Teile in Augenschein genommen werden, die in den Bereichen Automotive, Medizintechnik, Maschinenbau und Elektrotechnik Verwendung finden. 

Diese Meldung ist eine Unternehmenspresseinformation. Der Zentralverband Oberflächentechnik e.V. ist nicht verantwortlich für Inhalt und Aussagen dieser Meldung und übernimmt für deren Richtigkeit keine Gewähr. Sollten Sie zu dieser Unternehmenspresseinformation Nachfragen haben, richten Sie diese bitte direkt an das publizierende Unternehmen.