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09.07.2017 Kategorie: ZVO U-Ticker

C+C Krug: Europapolitiker zu Gast

Hermann Winkler, CDU-Abgeordneter im Europäischen Parlament, war Ende Juni 2017 zu Gast bei der C+C Krug GmbH in Ottendorf-Okrilla. Das Treffen organisierten die C+C Krug GmbH gemeinsam mit der SAXONIA GALVANIK GmbH.


Foto: C+C Krug. Hermann Winkler, CDU Abgeordneter im Europäischen Parlament (Mitte), im Gespräch mit FGK-Vorstand Bernd Jülicher von der C+C Krug GmbH (r.) und Stefan Tilke, Geschäftsführer der SAXONIA GALVANIK GmbH

Hermann Winkler, CDU Abgeordneter im Europäischen Parlament (Mitte) zu Besuch bei C+C Krug. (Foto: C+C Krug)

Eingeladen hatte der Vorsitzende des Fachverbands Galvanisierte Kunststoffe e. V. (FGK) Bernd Jülicher. Hermann Winkler kam zu einem Betriebsbesuch in das sächsische Familienunternehmen. Astrid Krug, Geschäftsführerin der C+C Krug GmbH, Bernd Jülicher, Leiter Unternehmensentwicklung der C+C-Gruppe, sowie Stefan Tilke, Geschäftsführer der SAXONIA GALVANIK GmbH, begrüßten den Abgeordneten zu einer Führung durch die Betriebsstätte mit anschließender Diskussion über die „brennenden“ Themen für die Oberflächentechnik.

Bedrohung durch EU-Umweltgesetz REACH

Der Termin wurde gemeinsam von der C+C Krug GmbH und der SAXONIA GALVANIK GmbH organisiert und konzentrierte sich auf die besorgniserregenden Entwicklungen der EU-Chemikaliengesetzgebung REACH. Die Vertreter der beiden FGK-Mitgliedsunternehmen erklärten dem EU-Abgeordneten die schwierige Situation, die aus der verpflichtenden Zulassung von Chromtrioxid resultiere. Dieser Stoff ist ab September 2017 autorisierungspflichtig. Die Oberflächentechniker verdeutlichten, dass nicht nur der Prozess zum Erhalt einer solchen Genehmigung enorm aufwändig ist. Vielmehr sorgt sich die Branche um ihre Existenz. Denn ohne Zulassung für die Verarbeitung von Chromtrioxid ist eine Fortführung der Betriebe nicht möglich. Doch auch mit einer solchen Genehmigung bleiben die Anforderungen hoch: Die Zulassungen werden regelmäßigen Überprüfungen unterworfen, was Aufwand und Kosten verursache. Es drohe die Gefahr, dass Europa durch Überregulierung seinen Spitzenplatz in der modernen Oberflächentechnik verliert.

MdEP Winkler will Überregulierung stoppen

Winkler vertritt die Anliegen und Bedürfnisse Sachsens in Europa hörbar. Er ist vertraut mit den bürokratischen Barrikaden der EU-Politik und versprach, sich in Brüssel noch stärker für die Interessen der kleinen und mittelständischen Betriebe einzusetzen. Der Europapolitiker setzt sich seit geraumer Zeit dafür ein, Überregulierung aus Brüssel zu stoppen. Für die beiden sächsischen Unternehmen, die an fünf Standorten mehr als 500 wettbewerbsfähige Arbeitsplätze sichern, ist diese Unterstützung von großer Bedeutung. Winkler, der beeindruckt war von der großen Dichte an „Hidden Champions“ in Sachsen, zeigte großes Verständnis für die Situation der Betriebe und versprach, in Europa mit relevanten Entscheidungsträgern Kontakt aufzunehmen und die Unternehmen somit aktiv zu unterstützen.

Auch in Zukunft wollen die C+C Krug GmbH und die SAXONIA GALVANIK GmbH den persönlichen Austausch mit Entscheidungsträgern in Berlin und Brüssel fortführen.

Diese Meldung ist eine Unternehmenspresseinformation. Der Zentralverband Oberflächentechnik e. V. ist nicht verantwortlich für Inhalt und Aussagen dieser Meldung und übernimmt für deren Richtigkeit keine Gewähr. Sollten Sie zu dieser Unternehmenspresseinformation Nachfragen haben, richten Sie diese bitte direkt an das publizierende Unternehmen.