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Chrom 2030: Die Zukunft galvanisierter Kunststoffteile im Automobilbau

Der FGK wird die in den vergangenen Jahren begonnene Diskussion zum Thema galvanisierte Kunststoffteile im Automobilbau mit einer weiteren Veranstaltung am 13. November 2018 im Mövenpick Airport Stuttgart fortsetzen und intensivieren.

10.000 FGK-Musterplatten Musterplatten kamen bei Labor- und Feldtests zur Erprobung von Cr(III) zum Einsatz

FGK-Musterplatten zur Testung von dreiwertig verchromten Teilen auf der vierten Chrom 2020

Die Veranstaltung unter dem Titel „Chrom 2030“ wird zum Stand der Autorisierungen informieren. Die Autorisierungsverfahren bei der Europäischen Chemikalien Agentur sind abgeschlossen und es liegen Empfehlungen von zwölf Jahren Autorisierungszeit vor (2030). Der Starttermin ergibt sich aus dem Kommissionsentscheid, der für dieses Jahr erwartet wird.

Diese zwölf Jahre wollen aber genutzt werden. Die Veranstaltung bietet die Möglichkeit, exklusiv über den Entwicklungsstand von alternativen Systemen im Bereich der Konditionierung und der Verchromung zu diskutieren. Der FGK trägt mit einer neuen Feldstudie interessante Ergebnisse zu den aktuellen Entwicklungen bei. Die Studie des USCAR in den Vereinigten Staaten ist im Vergleich zum Vorjahr weiterentwickelt worden und ermöglicht neue interessante Vergleiche.

Der praktische Einsatz von alternativen metallischen Schichtsystemen aus Sicht der Automobilhersteller wird einen Eindruck zu deren Serientauglichkeit vermitteln. 

Immer wieder werden alternative Verfahren wie Lack oder PVD als Alternativen für die Verchromung von Kunststoffteilen vorgeschlagen. In einem Verfahrensvergleich werden diese Verfahren gegenübergestellt, um eine technische und wirtschaftliche Einordnung zu ermöglichen.

Das Thema Nickel Leaching, das die Europäische Chemikalien Agentur (ECHA) derzeit in der „CA_76_2017_Restriction_Draft guideline on nickel and its compounds“ diskutiert, ist für die meisten Automobilanwendungen unkritisch. Die Experten vom FGK werden diesen Entwurf erläutern und mögliche Auswirkungen einordnen.