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Kunststoffgalvanisierung additiv gefertigter Bauteile – Industriepartner und Forschungseinrichtungen für Förderprojekt gesucht!

Der zunehmende Einsatz additiver Fertigungsverfahren führt fast zwangsläufig zu einem steigenden Bedarf an geeigneten Oberflächenveredelungsverfahren für 3-D-gedruckte Bauteile. Weitere interessierte Unternehmen sowie Forschungseinrichtungen können sich noch an einer DGO-Arbeitsgruppe beteiligen.

Foto: Kunststoff-3-Drucker mit Druckerzeugniss

Kunststoff-3-D-Druck

Der zunehmende Einsatz additiver Fertigungsverfahren führt fast zwangsläufig zu einem steigenden Bedarf an geeigneten Oberflächenveredelungsverfahren für 3-D-gedruckte Bauteile. Deshalb formierte sich eine DGO-Arbeitsgruppe mit dem Ziel, ein FuE-Projekt zum Thema „Galvanisches Metallisieren von additiv gefertigten Kunststoffoberflächen“ zu initiieren. In mehreren Treffen der Arbeitsgruppe wurden so wesentliche Informationen zusammengetragen und unterschiedliche Herausforderungen beleuchtet. Nun sollen interessierte Unternehmen der Branche noch einmal die Chance zu einer Projektbeteiligung erhalten. Ebenso sollen noch weitere potenziell ausführende Forschungseinrichtungen gefunden werden, um der Vielschichtigkeit des Themas Rechnung zu tragen.

Ideale Prozesskette für das galvanische Metallisieren additiv gefertigter Bauteile 

Das geplante Forschungsvorhaben verfolgt das Ziel, eine ideale Prozesskette für das galvanische Metallisieren additiv gefertigter Bauteile anwendungsnah zu entwickeln. Im angedachten Arbeitsplan sollen alle relevanten Stellgrößen berücksichtigt und in die geplanten Versuche und Untersuchungen entsprechend einbezogen werden. Diese reichen von der Materialauswahl über die additive Herstellung der Kunststoffbauteile bis hin zum eigentlichen Metallisierungsprozess. „Um dieses komplexe und sehr umfangreiche Thema möglichst ganzheitlich zu erfassen, sind mittlerweile sogar auch mehrere FuE-Projekte denkbar.“, erläutert Dr. Klaus Wojczykowski (COVENTYA GmbH), der die Leitung der Arbeitsgruppe übernommen hat. „Das bzw. die Forschungsvorhaben sollen möglichst zeitnah als öffentlich geförderte IGF-Projekte (Industrielle Gemeinschaftsforschung) über die DGO bei der AiF eingereicht werden. Zuvor möchten wir aber noch einmal vor allem kleinen und mittleren Unternehmen die Möglichkeit geben, sich an den Forschungsvorhaben zu beteiligen und so von den erarbeiteten Lösungen zu profitieren.“ so Wojczykowski weiter. „Außerdem möchten wir erstmalig auch Forschungseinrichtungen motivieren, sich als ausführende Forschungsinstanz bei der DGO zu bewerben.“ fügt Wojczykowski abschließend hinzu. Interessierte Unternehmen und Forschungseinrichtungen haben damit die Möglichkeit, eigene Belange in die Arbeitsgruppe einzubringen. Perspektivisch ist zudem noch ein FuE-Projekt im Bereich der galvanischen Beschichtung gedruckter metallischer Werkstoffe vorgesehen.

DGO ruft interessierte Unternehmen und Forschungseinrichtungen zur Beteiligung auf

Eine Mitwirkung der Unternehmen im projektbegleitenden Ausschuss erfordert in der Regel zwei jährliche Treffen zum Abgleich des aktuellen Projektstandes mit den ausführenden Forschungseinrichtungen. Darüber hinaus können sich Unternehmen noch zum Beispiel mit kleineren Versuchsreihen im betrieblichen Umfeld am Projekt beteiligen und so zur Praxisrelevanz der Forschungsergebnisse beitragen. Zudem wird dadurch eine erste Expertise in diesem Bereich generiert. Angesprochen sind beispielsweise Kunststoffgalvaniseure sowie andere Unternehmen der Branche, für die das Thema aktuell oder perspektivisch relevant ist. Die DGO lädt hiermit Unternehmen und Forschungseinrichtungen ein, sich an der Projektgruppe zu beteiligen und damit von den erarbeiteten Lösungen zu profitieren.

Allgemein adressiert die IGF kleine und mittlere Unternehmen und hat das Ziel, diese bei Forschung und Entwicklung nachhaltig zu unterstützen. Durch die Mitgliedschaft der DGO in der AiF können interessierte Unternehmen und Forschungseinrichtungen dieses Förderinstrument für branchenrelevante Themen nutzen.

Interessierte Unternehmen und Forschungseinrichtungen wenden sich bitte bis zum 30. August 2019 an die DGO-Geschäftsstelle unter Tel. 02103 – 255635 oder per E-Mail an d.meyer@dgo-online.de.