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News - Neue Nachrichten

Neue Galvano- und Leiterplattentechniker verabschiedet

Die Gewerbliche Schule Schwäbisch Gmünd verabschiedete Mitte Juli 2019 insgesamt 18 erfolgreiche Absolventen der Fachschule für Galvanotechnik. Im Rahmen einer Feier mit vielen geladenen Gästen erhielten die Absolventen ihre Zeugnisse und präsentierten ihre Technikerarbeiten.

Die Absolventen der Fachschule für Galvanotechnik mit Vertretern der Politik, Ehrengästen und Lehrern. (Bild: Gewerbliche Schule Schwäbisch Gmünd)

Die Absolventen mit Vertretern der Politik, Ehrengästen und Lehrern

Schulleiterin Sabine Fath begrüßte die Gäste und beglückwünschte die neuen Galvanotechniker, darunter eine Technikerin, zu ihrer erfolgreich abgeschlossenen Weiterbildung. Mit einem Preis und fünf Belobigungen bei einem Klassendurchschnitt von 2,5 ist die Freude über einen wieder sehr erfolgreichen Jahrgang groß.

„Hidden Champions“ war das Stichwort, mit dem Dr. Stefan Scheffold, Landtagsabgeordneter des Wahlkreises Schwäbisch Gmünd, in seiner Rede die Bedeutung vieler mittelständischer Unternehmen als Weltmarktführer hervorhob. Nicht wenige davon gehören auch in den Bereich der Galvano- und Leiterplattentechnik. Die Glückwünsche des Ostalbkreises als Schulträger überbrachte Marion Freytag, stellv. Geschäftsbereichsleiterin Bildung und Kultur.

Für die Stadt Schwäbisch Gmünd gratulierte Dr. Joachim Bläse, Erster Bürgermeister der Stadt Schwäbisch Gmünd. In seinem Grußwort betonte er besonders die Bedeutung der beruflichen Aus- und Weiterbildung für Wirtschaft und Gesellschaft. Für den Förderverein für die Fachschulen der Galvano- und Leiterplattentechnik Schwäbisch Gmünd e. V. überbrachte der stellvertretende Vorstandsvorsitzende Martin Kull zusammen mit Vorstandsmitglied Arndt Striso den neuen Technikern die Glückwünsche und übergab die Preise des Fördervereins für die besten Leistungen.

Deutlichen Aktualitätsbezug zeigte dieses Jahr die Präsentation der Technikerarbeiten:
Einen Beitrag zur effizienten Nutzung erneuerbarer Energien in Zeiten von Fridays for Future leistete die Technikerarbeit von Danylo Dudchenko und Andreas Gieß zum Thema „Elektrochemische Platin-Phosphor-Abscheidung für Brennstoffzellen mittels Pulse-Plating-Technik“, durchgeführt am Forschungsinstitut Edelmetalle + Metallchemie, Schwäbisch Gmünd, in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Brennstoffzellentechnik Duisburg GmbH (Förderprojekt der AiF e.V.). Die Leistungsfähigkeit von Polymermembran-Brennstoffzellen konnte durch einen verbesserten galvanischen Verfahrensschritt dauerhaft verdoppelt werden. Der Clou dabei: Ein altbekannter Zusatz aus der galvanotechnischen Praxis trug ganz wesentlich zum Erfolg bei.

Jeder Flugreisende kennt die Sicherheitskontrollen am Flughafen-Terminal, heute wichtiger denn je für die Sicherheit des Luftverkehrs. Hergestellt werden diese unter anderem von der Firma Rohde & Schwarz GmbH & Co. KG in Teisnach. Dort führten André Grandel und Marco Nagel ihre Technikerarbeit zum Thema „Entwicklung eines optimierten Verfahrensablaufs zur Kupferbeschichtung mittels Reverse Pulse Plating auf Hochfrequenz-Leiterplatten“ durch. Kernpunkte sind hier Fortschritte in der Miniaturisierung und die Steigerung der Funktionssicherheit durch optimierte Leiterbahn-Geometrien.

In seinem Rückblick erinnerte Lukas Lofent an Herausforderungen und Höhepunkte aus zwei Jahren Technikerausbildung in Schwäbisch Gmünd. Dazu gehörte auch eine Exkursion nach Dublin. Er sprach zugleich dem Förderverein der Fachschulen, der Schule, der Lehrerschaft und den Angehörigen im Namen der Absolventen seinen Dank aus.

Die Absolventen der Fachschule für Galvanotechnik

  • Anton All
  • Ahmet Deniz,
  • Danylo Dudchenko
  • Andreas Gieß
  • André Grandel (Belobigung und 2. Preis des Fördervereins)
  • Maurice Heiden
  • Umut Kasarca (Belobigung)
  • Manuel Knoblauch
  • Jamy Mae Konuk
  • Lukas Lofent
  • Haki Meha
  • Marco Nagel
  • Dimitrios Pavlidis
  • Anton Petri
  • Denis Prosic (Preis und 1. Preis des Fördervereins)
  • Sascha Schiefele (Belobigung und 3. Preis des Fördervereins)
  • Roman Schlecht (Belobigung und 3. Preis des Fördervereins)
  • Patrick Steinhauer (Belobigung)