Professur Elektrochemie und Galvanotechnik an der TU Ilmenau

Zum 1. August 2010 wurde an der Technischen Universität Ilmenau die Stiftungsprofessur Elektrochemie und Galvanotechnik eingerichtet. Ermöglicht wurde sie durch die gemeinsame Initiative des Zentralverbands Oberflächentechnik e. V. (ZVO) und der Universität. Erstmalig in Deutschland wurde hier eine Stiftungsprofessur durch eine mittelständische Wirtschaftsbranche eingerichtet. Der ZVO hatte sich mit seinen Mitgliedern verpflichtet, die Finanzierung der Stiftungsprofessur für einen Zeitraum von fünf Jahren zu übernehmen.

Am 31. Juli 2015 ist die vom ZVO, seinen Firmen- und körperschaftlichen Mitgliedern finanzierte Stiftungsprofessur in den öffentlichen Haushalt des Landes Thüringen überführt worden.

Die von Prof. Andreas Bund geleitete Professur befasst sich mit folgenden Forschungsthemen:

  • Elektrochemische Oberflächentechnik
  • Elektrochemische Energiespeicherung und -wandlung
  • Numerische Simulation elektrochemischer Prozesse
  • Ionische Flüssigkeiten als reaktive Medien in der Elektrochemie
  • Leitfähige Polymere

Die Einrichtung gerade an der TU Ilmenau war ein konsequenter Schritt, da diese zu den wenigen Universitäten gehört, die in Ausbildung und Forschung bereits seit vielen Jahren einen Schwerpunkt auf Elektrochemie und Galvanotechnik setzt. An anderen Einrichtungen wird dieser Bereich hingegen oft nur als Randdisziplin der Chemie oder der Werkstoffwissenschaften gelehrt. 

Die Bedeutung für die Branche der Oberflächentechnik beruht auf dem Ziel, international künftig wieder eine führende Rolle auf dem Gebiet der Elektrochemie und Galvanotechnik einzunehmen. Die Stiftungsprofessur und in der Folge die reguläre Professur soll dazu beitragen, einen engeren Kontakt der galvanotechnischen Branche zu Wissenschaft und Forschung herzustellen. Dabei sind Nachwuchsförderung und Weiterbildung für den ZVO ebenso von Bedeutung wie eine langfristige technologische Unterstützung von forschungsintensiven Themen. Die TU Ilmenau sowie das Land Thüringen sehen in der Professur überdies große Chancen für die wirtschaftliche und wissenschaftliche Entwicklung der TU Ilmenau und des Freistaates Thüringen.

Masterstudiengang Elektrochemie und Galvanotechnik

Seit dem Wintersemester 2013/14 bietet die TU Ilmenau den deutschlandweit einzigartigen Masterstudiengang „Elektrochemie und Galvanotechnik“ an. Der viersemestrige Studiengang setzt seinen inhaltlichen Fokus auf ein umfassendes Verständnis elektrochemischer Vorgänge. Studierende eignen sich unter anderem tiefgehende Fachkenntnisse der Technologiefelder „Elektrochemische Oberflächentechnik“ und „Elektrochemische Energiespeicherung und -wandlung“ an.

Masterstipendium

Studenten eines Masterstudienganges mit Schwerpunkt Elektrochemie und Galvanotechnik können sich für eines von drei Masterstipendien des Zentralverbands Oberflächentechnik e.V. mit einer monatlichen Förderung in Höhe von 400 Euro bewerben.

Industrienahe Ausrichtung

Das Ausbildungsprofil orientiert sich stark an den Bedürfnissen der Galvano- und Oberflächenbranche. Die TU Ilmenau arbeitet hierbei eng mit dem ZVO sowie vielen Wirtschaftsunternehmen der Branche zusammen. Der ZVO organisiert zum Beispiel renommierte externe Lehrveranstaltungen (ein wichtiges Alleinstellungsmerkmal des Studienganges) und ist auch in die Lehr­veranstaltungen im Wahlmodul sowie in die Organisation der praktischen Arbeiten (Projektarbeit und Masterarbeit) involviert.

Weitere Informationen bietet die TU Ilmenau auf ihrer Homepage unter Studieninteressierte und Fachgebiet Elektrochemie und Galvanotechnik.

Förderung durch ZVO und die TU Ilmenau

Die TU Ilmenau bietet den deutschlandweit einzigartigen Masterstudiengang „Elektrochemie und Galvanotechnik“ an. Der viersemestrige Studiengang setzt seinen inhaltlichen Fokus auf ein umfassendes Verständnis elektrochemischer Vorgänge. Studierende eignen sich unter anderem tiefgehende Fachkenntnisse der Technologiefelder „Elektrochemische Oberflächentechnik“ und „Elektrochemische Energiespeicherung und -wandlung“ an. Studierende des viersemestrigen Studium unterstützt der ZVO außerdem mit jährlich drei Masterstipendien in Höhe von 400 Euro.

In einer Reihe von Videoclips geben die TU Ilmenau und der ZVO Einblicke in die zahlreichen Möglichkeiten, die dieses Studium in der Mitte Deutschlands bietet.

verlinkt zum YouTube Video

MSc Elektrochemie & Galvanotechnik: Ein Fachbereich stellt sich vor

„Mein Name ist Bund, Andreas Bund. Ich habe Dich schon erwartet”, so der sympathische Hochschulprofessor für den Masterstudiengang Elektrochemie und Galvanotechnik an der Technischen Universität Ilmenau. Er leitet den aus einer ZVO-Stiftungsprofessur hervorgegangenen deutschlandweit einzigartigem Masterstudiengang mit hohem Praxisbezug und Jobgarantie in einer dynamischen Branche! Das Video verrät mehr über das Masterstudium an der TU Ilmenau.

verlinkt zum YouTube Video

Masterstudium an der TU Ilmenau: Teilzeit arbeiten, Vollzeit studieren

Hannes arbeitet in Berlin als Projektingenieur und absolviert an der TU Ilmenau  zusätzlich ein Vollzeitstudium. Auf der Suche nach einem Studiengang, der zu seiner beruflichen Situation passt, stieß er auf das Masterstudium Elektrochemie und Galvanotechnik in Ilmenau. Er schätzt die hohe Flexibilität des Studiums, die kleinen Lerngruppen und die Möglichkeiten, bundesweit Netzwerke zu knüpfen. Im Video erfahren Sie mehr über die Pluspunkte dieses Studiums.

Nicht nur eine Nummer in der wissenschaftlichen Betreuung

Anne strebt eine Promotion im Fachbereich Elektrochemie und Galvanotechnik an der TU Ilmenau an. Sie entdeckte bereits als Bachelorstudentin die Vorzüge dieser interdisziplinären Wissenschaft, die Mathe, Chemie, Physik und Ingenieurwissenschaft vereint. Fasziniert von den vielen Fragestellungen des Faches, beschäftigt sie sich nun mit Batterietechnik. Erfahren Sie in diesem Video mehr über das Freizeitangebot der TU Ilmenau, die junge Arbeitsgruppe und warum man in der wissenschaftlichen Betreuung nicht nur eine Nummer ist.

Großartige Stadt und fundierte Ausbildung

Christian strebt in seinem Masterstudium Elektrochemie & Galvanotechnik eine Vertiefung in Batterietechnik an: „Sie wird an Bedeutung gewinnen, weil Energie aus erneuerbaren Rohstoffen zwischengespeichert werden muss“, An der TU Ilmenau begeistern ihn die „sehr kleinen Gruppen an einem sehr guten Fachgebiet mit viel Praxis und Kontakten zur Industrie“. Ilmenau hält er für eine großartige Stadt zum Studieren, klein und deshalb mit kurzen Wegen. Er empfiehlt die fundierte Ausbildung mit vielen Wahlfächern allen mit Interesse an Batterie- und Oberflächentechnik.

Faszination Elektrolyt-Entwicklung

Nina absolviert ein Masterstudium Elektrochemie & Galvanotechnikan der TU Ilmenau. Die junge Frau stammt aus Kuala Lumpur und hat bereits Maschinenbau mit dem Schwerpunkt, Oberflächen- und Werkstofftechnik an der Hochschule Mittweida studiert. Sie beschreibt die Herausforderungen für Elektrolyt-Enwickler. „Wir müssen probieren, wie man  ein Elektrolyt entwickeln muss, um eine gute Schicht zu bekommen. Und wenn man am Ende kein gutes Ergebnis hat, dann muss man die Badparameter, des Elektrolyt-Rezept oder die Beschichtungsparameter halt entsprechend ändern.“ 

Internationale Forschungszusammenarbeit

Theresa promoviert an der University of Southampton. Nach einem Bachelorstudium der Chemie in Cottbus und einem Masterstudium der Elektrochemie & Galvanotechnik an der TU Ilmenau hat sie ihr Forschungsinteresse bisher über Japan ins britische Southampton geführt. Sie hat sich der Grundlagenforschung der Batterietechnik im Rahmen einer internationalen Zusammenarbeit der TU Ilmenau mit Japan und Großbritannien verschrieben. Erfahren Sie in diesem Video mehr über den international sehr gut vernetzten Fachbereich der TU Ilmenau.

Mit einzigartigen Perspektiven am Puls der Zeit

Jedem, der sich für Technologie und Technologieentwicklung interessiert, empfiehlt Sebastian ein Studium an der TU Ilmenau. Als technikbegeisterter Mensch mit Interesse für Chemie, fand er am Fachbereich Elektrochemie & Galvanotechnik der TU Ilmenau perfekte Bedingungen. Mittlerweile strebt er dort eine Promotion in Batterietechnologie an: Rund um Elektrofahrzeuge und Smartphones sieht er dafür enormes Entwicklungspotenzial. In diesem Video erfahren Sie, was diesen interdisziplinären Fachbereich zwischen Chemie, Elektrotechnik und Werkstoffwissenschaften so besonders macht.