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Durch galvanische Oberflächenveredelung werden unedle Metalle langlebig vor Korrosion und Verschleiß geschützt und tragen somit zur Ressourcen- und Umweltschonung bei

Nachhaltiger Beitrag für die Ressourcen- und Umweltschonung

Für die Galvanotechnik sprechen nicht allein die technologischen Vorzüge, vielmehr ist sie zugleich untrennbar mit der Ökologie verbunden. Galvanische Oberflächenveredelungen erhöhen die Gebrauchsdauer von Gegenständen, Geräten und Anlagen beträchtlich. Dadurch vermindern sie in großem Umfang den Anfall von Schrott und den Bedarf an Rohstoffen und Energie zur Herstellung von Ersatzprodukten. Dies unterstreicht die Bedeutung und Verpflichtung, die der Galvanotechnik für den schonenden Umgang mit Rohstoffen zukommt.

Galvanotechnik schont aber die Rohstoffquellen nicht nur durch Langlebigkeit der galvanisierten Gegenstände, sondern auch durch sparsame Verwendung wertvoller Schichtmetalle. So werden mit lediglich einem Kilogramm Zink z. B. 1 Tonne Schrauben und mit 0,1 Gramm Gold rund 5.000 elektronische Kontakte gegen Korrosion geschützt. Die Wertigkeit der mittlerweile zu einer High-Tech-Branche entwickelten Galvanotechnik kann auf eindrucksvolle Zahlen und Ergebnisse verweisen. In der Bundesrepublik Deutschland werden jährlich Schäden durch Korrosion und Verschleiß im Wert von rund 150 Milliarden Euro verhindert.

Auf aktuelle Forderungen der EU hinsichtlich der Eingrenzung bzw. Vermeidung schädlicher Stoffe in der Produktion, wie z. B. REACH, die ELV- oder Altautoverordnung und WEEE/ROHS-Richtlinie, reagiert die Galvanotechnikbranche sehr flexibel durch innovative Produktentwicklungen. So wurden in den vergangenen Jahren unter anderem verstärkt Cr(VI)-haltige Verfahren durch Cr(III)-basierte Verfahren ersetzt und blei-, cadmium- oder kobaltfreie Schichtsysteme bereit gestellt.