Luft und wassergekühlte Gleichrichter enthalten empfindliche Elektronik, Platinen und Kontakte. Stehen sie direkt in der Galvanikhalle, sind sie permanent Wärme, Feuchtigkeit, Kondensat und chemischen Dämpfen ausgesetzt. Auch wassergekühlt bedeutet nicht automatisch geschützt, Elektronik und Steuerung bleiben weiterhin der aggressiven Hallenatmosphäre ausgesetzt.
Mögliche Folgen:
- Oxidation an Platinen und Kontakten
- Sporadische Fehlermeldungen und Aussetzer
- Kondensat bedingte Störungen
- Ungeplante Produktionsstillstände
- Verkürzte Lebensdauer
- Steigende Reparatur und Ersatzteilkosten
Bei Kühlanlagen besteht ein ähnliches Problem. Chemische Dämpfe und Ablagerungen greifen Wärmetauscher und Kühlrippen an, setzen sich zu, korrodieren und verlieren an Leistung. Dadurch steigen Energieverbrauch und Wartungsaufwand, gleichzeitig wächst das Risiko, dass Prozessbäder nicht mehr zuverlässig gekühlt werden.
Moderne Gleichrichter gehören in einen separaten, sauberen Technikraum, klimatisiert oder kontrolliert belüftet, mit Temperaturüberwachung beziehungsweise regelmäßiger Thermografie sowie einem abgestimmten Brandschutz und Löschkonzept. Kühlanlagen sollten so aufgestellt werden, dass ihre Wärmetauscher keine aggressive Hallenluft ansaugen.
Die räumliche Trennung kostet bei der Planung zunächst Geld. Chemisch bedingte Defekte, wiederkehrende Reparaturen und ungeplante Produktionsausfälle kosten über die Lebensdauer der Anlage meistens deutlich mehr.
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