Hier finden Sie Fragen & Antworten zum Thema Umwelt und Richtlinien im Bereich der Galvano- und Oberflächentechnik. Kurz und allgemeinverständlich erklärt.
Durch strengste Umweltauflagen (wie die REACH-Verordnung) und geschlossene Stoffkreisläufe arbeitet die deutsche Oberflächentechnik heute extrem ressourceneffizient.
Moderne Anlagen reinigen und recyceln Prozesswasser sowie Metalle direkt im Kreislauf.
Zudem verlängert die Galvanotechnik die Lebensdauer von Bauteilen massiv, was CO2 und Rohstoffe einspart.
Weitere Informationen bietet das Ressort Umwelt- und Chemikalienpolitik.
Die EU-Chemikalienverordnung REACH reguliert den Einsatz von Stoffen in der Oberflächentechnik streng, um Mensch und Umwelt zu schützen. Betroffen sind vor allem bestimmte Metallverbindungen, für die Autorisierungs- oder Beschränkungsverfahren gelten. Die deutsche Galvanobranche hat hierfür sichere Substitutionslösungen entwickelt oder nutzt streng kontrollierte, geschlossene Produktionssysteme.
Aktuelle Entwicklungen und Fristen finden Sie im ZVO-Politik-Monitor
Ja, moderne galvanische Schichten erfüllen die Anforderungen der RoHS-Richtlinie (Beschränkung gefährlicher Stoffe in Elektrogeräten). Die Industrie hat kritische Substanzen – wie beispielsweise sechswertiges Chrom (Chrom-VI) in Passivierungen – flächendeckend durch sichere Alternativen wie dreiwertiges Chrom (Chrom-III) ersetzt.
Nutzen Sie unseren ZVO-Einkaufsführer, um gezielt RoHS-konforme Fachbetriebe zu kontaktieren.
Einen entscheidenden: Durch den gezielten Auftrag von funktionellen Schichten schützt die Galvanotechnik Bauteile vor vorzeitigem Verschleiß und Korrosion. Dies verlängert die Lebensdauer von Maschinen, Fahrzeugen und Elektronik erheblich. Da die Schichten im Recyclingprozess wieder von den Basismaterialien getrennt werden können, bleibt die Kreislauffähigkeit der Metalle voll erhalten.
Mehr über Ressourceneffizienz erfahren Sie im Ressort Umwelt & Chemikalienpolitik