Der DGO-Nasser-Kanani-Preis wird an einen jungen Forschenden bis maximal 35 Jahre für eine Arbeit verliehen, die an einer Einrichtung in einem deutschsprachigen Raum auf dem Gebiet der elektrochemischen Oberflächentechnik unter besonderer Berücksichtigung der Aspekte der Nachhaltigkeit erstellt wurde. Hierbei sind nicht nur akademische Arbeiten gefragt. Auch Arbeiten mit ausgeprägtem Praxisbezug sind sehr willkommen!
Die Einreichungen können bis spätestens 31. Januar eines Jahres bei der DGO-Geschäftsstelle erfolgen. Sie sollen den technischen Nutzen, Aspekte der Nachhaltigkeit und des Umweltschutzes, die Übertragbarkeit in die Praxis sowie das Engagement in der Branche darstellen. Kandidaten können ihre Leistungen entweder selbst vorschlagen oder von Dritten vorgeschlagen werden.
Es ist ein kurzer Lebenslauf beizufügen. Ein Kuratorium entscheidet über die Preisvergabe.
Der DGO-Nasser-Kanani-Preis besteht aus einer Urkunde sowie einem Preisgeld von 3.000 Euro. Er wird jährlich im Rahmen des Ulmer Gespräches überreicht und der Preisträger berichtet in einem Vortrag über die gewürdigte Arbeit. Die Kosten für die Teilnahme des Preisträgers am Ulmer Gespräch übernimmt die DGO.
Nasser Kanani, Professor an der TU Berlin und unter anderem Gastprofessor am MIT Massachusetts Institute of Technology, hat zahlreiche wissenschaftliche Artikel in Fachzeitschriften veröffentlicht und etliche Lehrbücher über sein Fachgebiet Galvanotechnik verfasst. Er wurde mehrfach für seine wissenschaftlichen Leistungen ausgezeichnet. Zwischen 1993 und 2005 war er Head of Materials Science Department der Firma Atotech Deutschland GmbH in Berlin. Hier beschäftigte er sich mit seinem Team von Wissenschaftlern und Ingenieuren mit der Qualifizierung von galvanotechnisch abgeschiedenen metallischen Schichten.
