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Neues ZVO-Positionspapier zur Sicherheitsplattform Strom

Mit der Sicherheitsplattform Strom (SiPlaS) schaffen Bundesnetzagentur und Netzbetreiber ein Instrument, mit dem in einer Strommangellage verpflichtende Lastreduktionen für industrielle Verbraucher angeordnet werden können. Aus Sicht des ZVO ist klar: Eine belastbare Vorsorge für echte Versorgungskrisen ist notwendig. Sie darf jedoch nicht zum Einstieg in eine dauerhafte staatliche Steuerung industrieller Produktion werden. Krisenvorsorge ja. Produktionslenkung nein.

Der ZVO hat Stellung genommen zur Sicherheitsplattform Strom.

Gerade für die stromintensive Galvano- und Oberflächentechnik können angeordnete Lastreduktionen erhebliche Folgen haben – von Produktionsausfällen und Ausschuss bis hin zu Störungen kritischer industrieller Lieferketten.

Der ZVO fordert deshalb eine klare Grenze: Freiwillige und vergütete Flexibilität ja – staatliche Produktionslenkung zur Bewirtschaftung struktureller Stromknappheit nein. Versorgungssicherheit bleibt eine staatliche Kernaufgabe. Deutschland muss ausreichend gesicherte, verlässliche und wettbewerbsfähige Energie bereitstellen.

Das neue ZVO-Positionspapier zeigt, welche Leitplanken für die Sicherheitsplattform Strom notwendig sind und was die Industrie jetzt von der Politik erwartet.

Zum Positionspapier Sicherheitsplattform Strom